Das Thema „Kopf“  taucht in unregelmäßigen Abständen und Ausformungen immer wieder auf. Der Formprozess verläuft aber stets auf ähnliche Weise: Zunächst entsteht  eine hohle, gefäßartige Schädelform aus plastischem Ton. Von innen heraus werden Wangen, Stirn und Kinnpartie herausgearbeitet. Der Widerstand des Materials gibt Raum für  den Zufall. Gesichtszüge entstehen, die scheinbar im Ton verborgen waren. Das Betrachten setzt Phantasie und Assoziation frei. Selten ähneln die Köpfe existierenden Menschen, sie sind vielmehr Portraits einer Idee, einer Situation, einer Stimmung und somit mehr innere Bilder, als Abbilder einer äußeren Wirklichkeit.
 
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